Wir wollen Gott danken für die Schöpfung,
deren Teil wir sind und
wir wollen nach der Verantwortung fragen,
die wir für die Schöpfung haben.

Sonntag, 20.9. 9:30 Uhr
ThemenGottesdienst „Lob der Schöpfung“
Gottesdienst mit Dialogpredigt Leitung: Pfr. Hans Peter Sapel und Pfrin. Lisa Interschick

Samstag, 26. September 19:00 Uhr
Film: „Plastikplanet“

Sonntag, 27. September 9:30 Uhr
Gemeinsames Frühstück, (fast) ohne Plastikverpackung
wir teilen das Mitgebrachte

11:00 Uhr
ökumenischer Gottesdienst: Laudato si!
Einblicke in die Schöpfungs-Enzyklika von Papst Franziskus mit Pastoralreferent Benedikt Müller und Team

Sonntag, 4. 10. 11.00 Uhr
ThemenGottesdienst „Klimaerwärmung“
mit Dr. Andreas Witthöft-Mühlmann, dem Umweltbeauftragten der Evangelischen Landeskirche
im Anschluss an den Gottesdienst Suppe und Gespräch rund ums Klima mit Dr. Witthöft-Mühlmann



oeku cafe

Das Café im Öku lädt am 23. Juli 2015 zum Sommerfest ein.

Ab 14:30 Uhr ist das Café geöffnet. Wie gewohnt mit leckeren Kuchen.

Danach feiern wir gemütlich in den Abend hinein mit sommerlichen Getränken, Salatbüffet und Würstchen.


Das Team des Cafés im ÖKU freut sich auf Ihr Kommen.

MaulflaschenAm Freitag, 12.Juni, um 20.00 Uhr gastiert das Kirchenkabarett „Die Maulflaschen" im Ökumenischen Zentrum St. Georgen.
Sie sind über Monate ausgebucht und absoluter Garant für strapazierte Lachmuskeln. Mit ihrem Programm: „verkehrt – bekehrt?!" bieten die Maulflaschen schwäbisch-badische „Realsatire zwischen Komik und Kabarett" in Szenen und Liedern. Allesamt Gemeindereferenten und Religionslehrer beschäftigen sie sich tagtäglich mit ihrer „Mama Kirche" und sorgen sich um sie, schrecken aber auch nicht davor zurück, sie mit einem zwinkernden Auge zu kritisieren. Die Kircheninsider präsentieren ein Kabarettfeuerwerk mit geistreichem Witz, Selbstironie und einer gehörigen Portion Visionsgeist, ohne dabei derb zu werden oder ihr Niveau zu verlassen.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich: im katholischen und evangelischen Pfarrbüro jeweils zu den Öffnungszeiten; im Ökumenischen Zentrum im ÖKU-Café donnerstags 14.30 – 17.00 Uhr, in der Buchhandlung Haas.

Weitere Infos bei Pastoralreferent B. Müller Tel: 9468518 und unter www.maulflaschen.de












Konfirmation Johannes13 Mädchen und Jungen wurden dieses Jahr konfirmiert. Eltern der Konfirmandinnen und Konfirmanden vom Gemeindebezirk Johannes und Lorenz haben gemeinsam eine Kranz geflochten und den Eingang der Lorenzkirche festlich geschmückt. 


Konfirmiert wurden: 
Yannick Bausch, 
Tomke D'Souza;
Denis Dell,
Gina Gentner, 
Dennis Huber, 
Lukas Jerke, 
Simon Kessler,
Pascal Klein,  
Mattea Lauble, 
Lisa Müller, 
Laura-Melissa Schachtmann, 
Jan Schweizer, 
Laura Walter, 








 

kreuz3Aus der Begrüßung

Ein nackter Baumstamm in zwei Teile zersägt und zu einem Kreuz zusammengebunden. Alle Äste sind abgeschlagen. An dem Stamm ist kein Grün, kein Zeichen des Lebens mehr sichtbar.
Es ist nicht irgendein Baumstamm. Es ist der Baumstamm unseres Weihnachtsbaumes. Der Stamm des Baumes, der für uns am vergangenen Weihnachtsfest das Symbol der Hoffnung, des Friedens, ja des für uns neuerschlossenen Paradieses war!
Dieser Baum ist heute zum Kreuz zusammengebunden. Das Kreuz, ein Hinrichtungsinstrument. Das Hinrichtungsinstrument, an dem Jesus gelitten und gestorben ist. An sein Leiden und sein Sterben denken wir heute im Gottesdienst. An seine Wunden und an seine Schmerzen.

 



Aus dem Gebet

Jesus, wir schauen auf das Kreuz. Sein Holz war einst der Stamm eines grünen Baumes. Ein Baum, der selbst im Winter grünt!
Jetzt sind alle Äste abgeschlagen. Er ist zusammengebunden zum Symbol des Todes und der Folter.
Die Hoffnung, die einst in dem Baum steckte, scheint verloren. Der Frieden, der von ihm ausging, hat sich in Schrecken verwandelt.
Woran soll sich unser Glaube festmachen angesichts von so viel Schrecken?
Auf was sollen wir vertrauen angesichts von so viel Grausamkeit?
Jesus, mache du uns neu, mitten in unserer Dunkelheit.


osterwerkstatt1osterwerkstatt2osterwerkstatt3Auch dieses Jahr konnte man sich wieder im Ökumenischen Zentrum gemeinsam auf das Osterfest vorbereiten! Gestaltet und angeboten wurde die Osterwerkstatt von katholischer und evangelischer Seite – sowie sich das eben in einem Ökumenischen Zentrum auch gehört!
Gut 20 Kinder waren aus unseren Gemeinden gekommen. Bei der Vorbereitung auf das Osterfest geht es nicht nur ums Eierfärben, Basteln und Backen, sondern vor allem auch um die Freude des gemeinsamen Werkelns. Wenn es uns Erwachsenen gelingt, uns von dem sorglosen Lachen der Kinder anstecken zu lassen, wenn es uns gelingt, zwischen Pinsel, Farben, Eiern, Zweigen und Papier die Welt plötzlich wieder so bunt und schön zu sehen, wie die Kinder sie kreieren, dann ist Ostern schon ein Stück wahr geworden!

 

CVJM1Seit Kurzem ist Pierre Freidmann als CVJM-Sekretär auch im Gemeindebezirk Johannes tätig.
Er teilt sich die Stelle mit der CVJM-Sekretärin Tabea Rosenfelder. Am Sonntag, dem 22.3.2015 stellte er sich während des Gottesdienstes im Ökumenischen Zentrum vor.

 

  

CVJM2

 













Darmstadt – das verbinden viele mit Jugendstil, aber davon ist im Stadtteil Kranichstein nichts zu sehen. Moderne Wohnblocks gebaut ab den späten 1960er Jahren prägen den Charakter. Und mittendrin ein ökumenisches Gemeindezentrum (gebaut 1980), in dem sich die katholischen Christen der Jakobusgemeinde und die evangelischen Christen der Philippusgemeinde treffen.

 

Darmstadt1Darmstadt2Auf dem Foto sind nur wenige Darmstädter zu sehen, denn vom 13.-15.3. wurde u.a. der „Hof der Begegnung" zu einem Treffpunkt für Menschen aus ganz Deutschland, die sich über ihre Arbeit in und mit ihren ökumenischen Gemeindezentren austauschten, aber vor allem auch auf der Suche nach Wegen in die Zukunft waren. Über 60 TeilnehmerInnen aus 17 Orten von Kiel bis St. Georgen,
von Mosbach bis Leipzig füllten das Gemeindezentrum und wurden von den gastgebenden Gemeinden freundlichst empfangen und bewirtet, sowie durch ein interessantes Programm geführt.
Neben dem Austausch und Oasen der Stille standen 2 Referate im Mittelpunkt, gehalten von Dr. Hennecke, zum Thema: „Ökumene reicht nicht: Über die nachkonfessionelle Zukunft", sowie Prof. Dr. Scherle zum Thema: „Miteinander Kirche sein – was müssen wir riskieren?"Darmstadt3„Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist", so begann der Vortrag von Dr. Hennecke. Er erklärte, die Zeit, in der sich Kirche wie in einem Aquarium befände, sei vorbei. Das Aquarium ist schon lange kaputt, wir schwimmen in einem großen Meer. Mit Beispielen aus der anglikanischen Kirche und der katholischen Kirche Frankreichs, die dem Strukturwandel schon länger ausgesetzt sind, machte Dr. Hennecke Mut, sich auf einen neuen Weg einzulassen, diesen unverkrampft und neugierig zu beschreiten, nicht zu fragen: Wie stehen wir (Katholische und Evangelisch) zueinander, sondern: Wie gehen wir gemeinsam weiter?
Dabei sei es aber wichtig, nicht die Kraft in Angebote und Events zu stecken, sondern Möglichkeiten zu schaffen, den Menschen im Stadtteil zu begegnen und auf ihre Fragen, ihr Suchen zu antworten.

Dr. Scherle stellte fest, dass die ökumenische Aufbruchstimmung der Jahre, die sich im Bau von ÖGZ wiederspiegelt, nicht mehr vorhanden, sondern einer Nüchternheit gewichen ist. Daraus leitet Dr. Schele folgendes Fazit ab: „Einheit ist nur als differenzierte und Fremdheit zulassende Einheit vorstellbar." Dabei spiele jedoch für eine Mehrzahl der Menschen die Konfession gar keine Rolle mehr und im Blick darauf, dass das Leben der Menschen immer mehr von einem „Nomadentum" geprägt sei, werde lediglich von „Kirche" erwartet, dass sie Gottesdienste anbiete (mit Wiedererkennungswert, egal, wo ich bin), sich um die Schwachen kümmere und Menschen auf ihrem Lebensweg begleite. Als Perspektiven zeigte Dr. Scherle für die Arbeit in Ökumenischen Gemeindezentren auf das Öffnen der Gemeinderäume für die Stadtteilarbeit und
einen klar definierter Gottesdienstraum, der einlädt zu Feiern mit festen liturgischen Formen. Bei allem aber, da waren beide Vortragende sich einig, stehe Christus im Mittelpunkt der Gemeinde und vertrauen Christen auf die Kraft und das Wirken des Heiligen Geistes.

von Mechthild Fischer


Predigt über die Christusfigur von Emil Johannes Homolka

von
 Pfarrerin Lisa Interschick 


Christusfigur2Jahrzehntelang stand auf dem Zinzendorfplatz in Königsfeld eine große Linde. Sie hat das Leben auf dem Zinzendorfplatz mitbestimmt. Im Schatten ihrer Zweige fand manches Gespräch statt. Kinder spielten rings um ihren Stamm. Und der hellgelbe Staub der Lindenblüten verzauberte einmal im Jahr den Boden des Platzes.
In den 80er Jahren wurde die Linde gefällt. Menschen, die unter der Linde Begegnungen gehabt hatten, Menschen, die jeden Tag an ihr vorbei gekommen waren, vermissten sie. Manch einer von ihnen sah vielleicht betrübt auf den Baumstumpf und dachte zurück an den Lindenbaum.

Einer hat aus dem gefällten Baum etwas Neues geschaffen. Der Bildhauer Emil Johannes Homolka aus Königsfeld nutzte den Lindenstamm für seine Arbeit. Er schnitze aus dem Stamm eine Christusfigur von beeindruckender Größe. Seit dem Jahr 2004 steht diese Christusfigur im Foyer des Ökumenischen Zentrums. Die Christusfigur bestimmt das Leben im Ökumenischen Zentrum mit. Unter der Figur finden Gespräche statt. Kinder spielen vor ihr. Die Entstehung der Christusfigur ist fast wie ein Bild für die Aussage des Kunstwerkes.

Auf den ersten Blick zeigt das Kunstwerk Christus als den Gekreuzigten. Es ist eine realistische Darstellung: Gesichtszüge, Körper, Glieder, Hände und Füße sind aus dem Holz sorgfältig herausgearbeitet.
Christus hat die Augen geschlossen. Die Rippen stehen hervor und zeigen, dass der Körper durch die Folter des Hinrichtungsinstrumentes zusammengesackt ist. Bei längerem Betrachten der Figur fällt jedoch auf: Weder Hände noch Füße weißen Wundmale auf. Außerdem ist das Kreuz, an dem die Figur hängt, ganz im Hintergrund und auch nur angedeutet. Ein Betrachter könnte das Kreuz beinahe übersehen! Beim längeren Betrachten merken wir schließlich: das Kunstwerk zeigt nicht nur Christus den Gekreuzigten. Es zeigt auch Christus den Auferstandenen. Es zeigt den lebendigen Christus, der die Arme nach oben genommen hat, um die Welt zu segnen. Der irdische Jesus ist am Kreuz gestorben. Aber aus seinem Tod entwächst das neue Leben.

Diesen Übergang vom Tod zum neuen Leben zeigt uns nicht nur die Christusfigur selbst, sondern auch ihre Entstehungsgeschichte: Einst stand in Königsfeld auf dem Zinzendorfplatz ein Lindenbaum und hat das Leben der Menschen mitbestimmt. Der Lindenbaum hat Schatten gespendet und die Menschen erfreut. Der Baum aber wurde gefällt und der Verlust schmerzte. Etwas Neues aber ist aus dem Verlust gewachsen. Wieviel weniger Sorgen haben wir in unserem Leben, wenn es uns gelingt darauf zu vertrauen, dass aus Verlust etwas Neues wachsen kann! Durch Christus hat Gott uns gezeigt, dass wir vertrauen können. Durch Christus hat Gott uns gezeigt, dass selbst der größte Verlust in unserem Leben, der Tod, ein Übergang in etwas Neues ist.
Durch Christus ist das Wirklichkeit geworden, was schon die Propheten wussten. Nämlich das Gott uns zuspricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?" (Jesaja 43,19)

Weiterlesen...

ruesteKeiner von uns war mit dem Fahrrad nach Nonnenweier angereist. Aber Lisa Interschick und Martin Höfflin-Glünkin begrüßten uns Ortsältesten von Tennnebronn und Johannesgemeinde mit diesem Plakat des Zeichners Jean- Jacques Sempé und wünschten uns für die gut 24 Stunden, die vor uns lagen, die Leichtigkeit dieses Menschen. Lisa Interschick hält das Bild von „Sempé" in den Händen. Wir streiften den Alltag ab und erzählten von unserem Jahr in der Gemeinde. Unsere Ältestenfunktion sollten wir spontan mit einem Beruf vergleichen, na, so leicht war das nun nicht! Ob sie uns dabei hätten helfen können? Nach dem Essen ein Spaziergang an den Rhein, wo uns ein kräftiger Wind entgegen blies - alles andere als leichtes Laufen! Dann die Aufgabe, Nachdenken über die eigenen Gemeindeerfahrungen, ein lockerer Austausch darüber und einige Schlussfolgerungen ziehen, was das für unsere Arbeit bedeuten könnte. Am Abend noch sich Auseinandersetzen mit eigenen Gebetserfahrungen. Die Theorie mündete in ein bewegendes Taizègebet. Eine Liedpredigt zu „Sollt ich meinem Gott nicht singen?" stand im Mittelpunkt des Sonntagsgottesdienstes in der Diakonissenhauskapelle. Paul Gerhards Leben verlief überhaupt nicht leicht, umso eindrücklicher seine Liedtexte. „Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit". Mit diesem Zuspruch stimmten wir uns wieder auf den Ältestenalltag ein. Ein intensiveres Kennenlernen in unbeschwerter Atmosphäre wurde in diesen Stunden ermöglicht. Schwung hat uns diese Auszeit gegeben, größere Bodenhaftung und auf jeden Fall eine Portion Fröhlichkeit. Vielleicht spüren Sie das in den kommenden Monaten!
Mechthild Fischer









konzilEin Bericht über die mittelalterlichen Richental-Chroniken

Referent: Siegbert Hils

Donnerstag 19.Februar 2015 19.30 h

Evang. Gemeindehaus Hauptstr. 27 St. Georgen

Veranstalter:

Evangelische Erwachsenenbildung

Ökumenischer Arbeitskreis St. Georgen



EB



neue TuerIm Zuge von Baumaßnahmen im Rahmen des Brandschutzes würde kürzlich eine neue Tür für die Kapelle eingebaut. Sie ist breiter und höher als die alte und sieht sogar besser aus.


















augenblick1Nach unten schauen, Fotos wahrnehmen, Texte lesen.
Wo gibt es Verbindungen zwischen beiden?
Was hätte ich dazu zu sagen?
Was meinst du?
Augenblick mal!
Innehalten mitten in der Fastenzeit.
Dazu lädt die Ausstellung im Foyer ein, bis Sonntag 15.9.
Herzlich willkommen!

 

http://www.augenblick-mal-ausstellung.de/

augenblick3









 

weltgebetstag1Seit 1927 feiern Frauen in ökumenischer Verbundenheit diesen ersten Freitag im März mit Menschen auf der ganzen Welt.
In diesem Jahr erstellten Frauen von den Bahamas die Gottesdienstordnung. In ihr stand an zentraler Stelle die Frage Jesu, nachdem er seinen Freunden die Füße gewaschen hatte: „Begreift ihr meine Liebe?"
Darüber hinaus wurden wir in die Geschichte, die Sorgen und die Freuden der Frauen dieses bezaubernden Inselstaates hineingenommen.
In St. Georgen arbeitete erneut ein Team von engagierten Frauen, um diesen besonderen Gottesdienst vorzubereiten und zu einem Erlebnis zu machen. In diesem Jahr brachte der Chor der Eben-Ezer-Gemeinde uns in besonderer Weise in Schwung. Beim gemeinsamen, landestypischen Essen, an von Kindergartenkindern liebevoll dekorierten Tischen, oder am Eine-Welt-Verkaufsstand gab es wieder Zeit zum Austausch der eigenen Sorgen und Freuden und die Freude auf 2016, wenn es wieder heißt: Frauen laden ein! 

 

weltgebetstag2

 weltgebetstag3 

 

Liebe Gemeinde,

auch das letzte Jahr im Ältestenkreis war geprägt von der Arbeit an den Strukturen unserer Gemeinde. Wir in der Johannesgemeinde sind diesen Strukturveränderungen - wie ich finde - besonders stark ausgesetzt gewesen. Deshalb ist mir wichtig, in meinem Bericht zum einen die Umbrüche, die ja immer noch zu bewältigen sind, darzustellen, auf der anderen Seite aber auch die Dinge anzusprechen, die schon lange Bestand haben und die die Johannesgemeinde auch ein Stück weit auszeichnet.
 

Beständigkeit
Was hat Bestand in der Johannesgemeinde?
1. das Ökumenische Zentrum als Ort für Glauben, Begegnung und Gemeinschaft.

2. unsere vielen lange bestehenden Gruppen und Aktivitäten
(Kinderbibelwoche, Gesprächskreise, die Erwachsenenbildung, Seniorengruppen, unsere Bücherei, das Kirchenkaffee, die ökumenischen Veranstaltungen,...

3. unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die teilweise schon sehr lange dabei sind und sich immer wieder bereit erklären, mitzuwirken.

Was hat für Sie Bestand in der Johannesgemeinde?
Für mich hat Bestand:
Unser offener Geist in der Gemeinde, unser vertrauensvolles und heiteres Miteinander, unsere erbaulichen Gottesdienste.

Umbruch
Der Begriff löst ja oft eher negative Gefühle aus, es verändert sich etwas und nicht jeder mag Veränderungen. Veränderungen sind jedoch notwendig und sehr oft auch mit einer Wendung zum Positiven verbunden.

1. Wir haben seit gut einem Jahr eine neue Pfarrerin. Es ist imponierend, mit welchem Engagement und mit welcher Souveränität und Unbeschwertheit Frau Interschick die Aufgaben nicht nur bei uns, sondern auch in Tennenbronn angeht.

2. Wir haben seit gut einem Jahr einen Gemeindediakon. Wir sind beeindruckt, wie Herr Höfflin-Glünkin sich in der Gemeindearbeit bei uns wie auch in Tennenbronn etabliert hat, neue Angebote entwickelt und sich insbesondere um das Zusammenwachsen der Gemeindebezirke verdient gemacht hat.
Wir sind dankbar, dass Gemeindediakon und Pfarrerin so gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Auch die Kooperation mit dem Ältestenkreis läuft problemlos.

3. Es gibt seit einem Jahr neue Ortältestenräte und einen neuen Kirchengemeinderat, der viele neue Mitglieder hat, und sich redlich mit dem Zusammenwachsen in der Gesamtgemeinde auseinandersetzt.
Da wir in der Johannesgemeinde uns die Pfarrerin und den Diakon mit Tennenbronn teilen, hat sich zwangsläufig eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortsältestenrat Tennenbronn entwickelt. Wir halten unsere Sitzungen gemeinsam ab und lernen dadurch Gemeinsamkeiten und vor allem die Unterschiede in den Ausrichtungen der jeweiligen Gemeinde gut kennen.
Insgesamt schätzen wir die Zusammenarbeit sehr, die Tagesordnungen bei Sitzungen sind aber leider länger geworden.

 

Oliver Porsch