ruesteKeiner von uns war mit dem Fahrrad nach Nonnenweier angereist. Aber Lisa Interschick und Martin Höfflin-Glünkin begrüßten uns Ortsältesten von Tennnebronn und Johannesgemeinde mit diesem Plakat des Zeichners Jean- Jacques Sempé und wünschten uns für die gut 24 Stunden, die vor uns lagen, die Leichtigkeit dieses Menschen. Lisa Interschick hält das Bild von „Sempé" in den Händen. Wir streiften den Alltag ab und erzählten von unserem Jahr in der Gemeinde. Unsere Ältestenfunktion sollten wir spontan mit einem Beruf vergleichen, na, so leicht war das nun nicht! Ob sie uns dabei hätten helfen können? Nach dem Essen ein Spaziergang an den Rhein, wo uns ein kräftiger Wind entgegen blies - alles andere als leichtes Laufen! Dann die Aufgabe, Nachdenken über die eigenen Gemeindeerfahrungen, ein lockerer Austausch darüber und einige Schlussfolgerungen ziehen, was das für unsere Arbeit bedeuten könnte. Am Abend noch sich Auseinandersetzen mit eigenen Gebetserfahrungen. Die Theorie mündete in ein bewegendes Taizègebet. Eine Liedpredigt zu „Sollt ich meinem Gott nicht singen?" stand im Mittelpunkt des Sonntagsgottesdienstes in der Diakonissenhauskapelle. Paul Gerhards Leben verlief überhaupt nicht leicht, umso eindrücklicher seine Liedtexte. „Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb in Ewigkeit". Mit diesem Zuspruch stimmten wir uns wieder auf den Ältestenalltag ein. Ein intensiveres Kennenlernen in unbeschwerter Atmosphäre wurde in diesen Stunden ermöglicht. Schwung hat uns diese Auszeit gegeben, größere Bodenhaftung und auf jeden Fall eine Portion Fröhlichkeit. Vielleicht spüren Sie das in den kommenden Monaten!
Mechthild Fischer