Evensong ErntedankAm Altar standen Waren aus fairem Handel und Nüsse, Kastanien, Hagebutten, Erikasträußchen und Apfelgeleegläschen schmückten die Tischchen im Foyer des Ökumenischen Zentrums. Prädikantin Mechthild Fischer und Pastoralreferent Benedikt Müller leiteten den Gottesdienst in guter ökumenischer Tradition. Kantor Jochen Kiene begleitete neben neueren auch das beliebte Matthias Claudius zugeschriebene Erntedanklied „Wir pflügen und wir streuen…“, ein Muss in jedem herbstlichen Dankgottesdienst. In der Predigt über 2. Korinther 9, 6-15 erinnerte Benedikt Müller an unser aller Verantwortung für den Erhalt der Schöpfung und die Notwendigkeit zurückzustecken, schrittweise auf lieb gewonnene Wohlstandserrungenschaften zu verzichten, um auch für künftige Generationen weltweit eine lebenswerte Erde zu erhalten.
Beim Tischabendmahl wurde Brot und Saft in Einzelkelchen ausgeteilt und mit dem gemeinsam gesungenen Kanon „Danket, danket dem Herrn ...“ abgeschlossen.
Der Einladung, noch bei Brot und Wein zusammenzusitzen folgten die etwa 20 Gäste gern, tauschten Erinnerungen aus und langsam näherten sich die Gespräche dem kommenden Winter. Von den früheren schneereichen Wintermonaten war die Rede und für St. Georgener Neubürger wie mich besonders amüsant Erzählungen von steilen Schlittenabfahrten an allen möglichen Hängen oder einem Eistunnel auf der Sommerauer Straße und dessen abruptem Ende in der sogenannten Dreckmischte- dem früheren Wort für die heutige Deponie.
Der passende, gern zitierte Kehrreim „Des isch nimmi dees“ klang zwar nostalgisch durch, doch sicher möchte niemand in diese Zeit zurückkehren.

Hildegard Barth

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